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| Herzlich Willkommen am südlichen Zipfel des Scharmützelsees in Wendisch Rietz |
| Begeistert von der Schönheit und der Größe nannte Theodor
Fontane, bei seiner Kutschreise Ostern 1881 in das Beeskower-Storkower-Land,
den Scharmützelsee „Das Märkische Meer“. Aber schon Jahrhunderte vorher entdeckten die Wenden, hier waren es die „Lusikis“, diese herrliche Landschaft. Haben sich niedergelassen und wurden hier bodenständig. Wendisch-Rietz hat wahrscheinlich schon 1240 bestanden. Dieses ist auf die Kirche von Dahmsdorf zurückzuführen, die schon 1241 urkundlich erwähnt wird. Diese erste urkundliche Erwähnung von Wendisch Rietz ist aus den Jahr 1376 bekannt. Das sich in Wendisch Rietz Slawen sesshaft gemacht haben, besagt schon der Ortsname: Rietz wird nach den Wendisch rycz (Graben oder Fließ) gedeutet. Die noch heute bestehenden wendischen Flurnamen zeigen, das sich das Wendentum noch lange rein erhalten hat, z.B.: |
| Duberow | - Eiche |
| Glubig - glubu | - träge See |
| Luch - lug | - Grassumpf |
| Scharmützelsee (scormicely) | - Vertrübung |
| Mit den Bau des Storkower Kanals und der Schleuse Wendisch Rietz 1856 konnte vom
Scharmützelsee ein Schiffsverkehr nach Berlin aufgebaut werden. Mit der Eröffnung der Bahnlinie Königs Wusterhausen – Grunow 1898 begann die touristische Entwicklung in Wendisch-Rietz. |